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philippinen, cebu - bohol

reisezeit april/mai 2004
wetter sonnig und sehr warm
wasser > 30°
info sea explorers cabilao beach club
     

cebu - cabilao - bohol

die reise begann in innsbruck. wir flogen via frankfurt und hongkong nach cebu. am flughafen von cebu wurden wir von einem mitarbeiter der sea-explorers abgeholt der uns zu deren büro in cebu brachte, wo wir martin nussbaumer kennen lernten, der uns während unserer 4-wöchigen reise tatkräftig mit seinem sea-explorer team unterstützte. nach erledigung der formalitäten ging es weiter richtung süden. wir fuhren ca. 1 stunde bis argao. von dort ging’s mit dem boot in einer stürmischen ca. einstündigen überfahrt nach cabilao, einer kleinen, der westseite von bohol vorgelagerten insel. völlig durchnässt, aber glücklich nach 30 stunden anreise endlich am ziel zu sein, wurden wir von flore und henry, den betreibern des kleinen resorts empfangen. wir bezogen unsere neuen (das resort wurde erst vor wenigen monaten eröffnet), geräumigen und tip top ausgestatteten bungalows direkt am strand. nach einem ausgiebigen abendessen und reichlich san miguel waren die strapazen der anreise schon wieder vergessen.
die tauchschule der sea-explorers befindet sich am anderen ende der insel. der transfer zwischen resort und tauchschule erfolgte mit einem typischen philippinischen auslegerboot und dauerte ca. 10 min. der tauchschule ist ein etwa 10 km langes saumriff vorgelagert. zu den tauchplätzen gelangt man entweder direkt vom strand aus oder durch eine kurze fahrt mit dem boot. die tauchplätze rund um cabilao zeichnen sich durch fantastischen korallenbewuchs und die große artenvielfalt der bewohner aus. besonders makrofotografen schätzen diese tauchbedingungen. zu sehen gab’s unter anderem pygmäen-seepferdchen, seegras- und harlekingeisterpfeifenfische seeschlangen, himmelgucker, schulen von großen barrakudas, anglerfische, unzählige nacktschnecken um nur einiges zu nennen. nach einer woche voll mit hervorragenden tauchgängen (nicht zuletzt dank der hervorragenden tauchguides), gutem essen und reichlich san miguel ging es weiter nach panglao.



panglao - alona beach

mit einem boot von sea-explorers wurden wir auf die ca. 2 stunden bootsfahrt südlich gelegene, ebenfalls bohol vorgelagerte insel panglao gebracht. unsere unterkunft lag direkt am ca. 1 km langen weissen sandstrand alona beach. gleich anschliessend befindet sich die tauchschule der sea-explorers, mit der wir unsere tauchausfahrten unternahmen. im gegensatz zu cabilao wird am alona beach etwas mehr "action" geboten. es gibt einige restaurants und bars, shops und ein internet cafe. wie auch schon auf cabilao wurden wir vom team der sea-explorers bestens betreut. die tauchplätze sind bis auf wenige ausnahmen nach wenigen minuten bootsfahrt erreicht. eine dieser ausnahmen sind die tauchplätze rund um balicasag, ca. 1 stunde bootsfahrt, die sich aber ob des fischreichtums an diesen tauchplätzen in jedem fall lohnt. nach einer woche tauchen, einer tour zu den "chocolate hills" auf bohol und ausgiebigen abendlichen bar besuchen mussten meine freunde wieder die lange reise nach hause antreten. für meine freundin und mich ging die reise nach einigen tagen zwischenaufenthalt in cabilao weiter nach malapascua.

malapascua - cebu

die anreise von cabilao nach malapascua ist recht anstrengend und man benötigt dafür gut einen tag. mit dem boot geht’s von cabilao nach argao, danach mehrere stunden fahrt mit dem geländewagen bis ganz in den norden von cebu, nach talisay. von dort noch einmal ca. 1 stunde mit dem boot nach malapascua. der transfer wurde von sea-explorers perfekt organisiert. in malapascua angekommen bezogen wir einen bungalow mit phantastischer aussicht auf den strand und das in allen nur erdenklichen blautönen schimmernde meer. der grund warum wir uns malapascua ausgesucht hatten waren die fuchshaie die man hier mit grosser wahrscheinlichkeit zu sehen bekommt. die tauchplätze sind hier etwas weiter entfernt, meistens macht man pro ausfahrt 2 -3 tauchgänge und kommt dann am frühen nachmittag wieder zurück. für den tauchplatz mit den fuchshaien heisst es früh aus den federn. abfahrt war um 5:30 uhr, nach ca. 30 min. bootsfahrt hat man dann den tauchplatz erreicht, die versunkene insel monad. die insel mit einem durchmesser von kanpp 1,5 km beginnt in einer tiefe von 12m und fällt rundherum steil auf 45m ab. wir tauchten auf ca. 30m ab und warteten dann auf die haie. wenn man glück hat und nicht zu viel "lärm" macht, kommen die ca. 3-4 m grossen fuchshaie und umkreisen neugierig die "eindringlinge". wir konnten bei 4 tauchgängen zweimal fuchshaie beobachten. sehr zu empfehlen ist auch ein nachttauchgang am lighthouse, dort kann man unter anderem die sonst sehr scheuen mandarinfische und seepferdchen bei ihrem nächtlichen aktivitäten beobachten. nach einer woche erholung ging’s zurück nach cebu, wo wir noch einen tag zum einkaufen hatten bevor es endgültug wieder nach hause ging.
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